In unserem aktuellen SportCodex Functional Fitness Program (SCX FFT 52 / Februar 2019) haben wir uns etwas erlaubt, was wir noch nie gemacht haben.
Etwas ziemlich außergewöhnliches. Es hat unseren und wird eventuell auch den ein oder anderen Horizont von euch erweitern.

Wer das SCX FFT 52 schon mittrainiert hat, wird sicherlich bemerkt haben, dass sich sehr oft „60 Sekunden-Intervalle“ durch das Programm ziehen.

Diese 60 Sekunden-Intervalle haben nicht nur einen Trainingssteuerungsgrund, sie sind an ein wunderbares Gedicht angelehnt.
Ja, ihr habt richtig gelesen. Sie sind an ein Gedicht angelehnt!
Und zwar an zwei Zeilen aus dem Gedicht.

„If you can fill the unforgiving minute,
with sixty seconds´ worth of distance run“

Das Gedicht heißt „If“ und ist von Rudyard Kipling.

Jeder darf in das Gedicht und diese zwei Zeilen reininterpretieren was er will, dafür ist Kunst auch in meinen Augen da. Jedoch eine schöne Erklärung dafür ist (hier gefunden):

So, when Kipling states, “If you can fill the unforgiving minute/With sixty seconds’ worth of distance run,” he is saying that with every minute that you are given, make the absolute most of it that you can.  “Unforgiving minute” refers to the fact that every single minute is 60 seconds long-no more, and no less.  So when that minute is up, it is gone, forever.  You can’t call it back to spend that time differently.  A minute is not merciful; it doesn’t slow itself down to give you more time, or tack on a few seconds, or take a few of here or there.  It is unforgiving time; always constant, always running.  So, Kipling’s advice is to fill every minute “with sixty seconds’ worth of distance run,” or to get as much good, effort, energy and distance out of every minute that you are given. 

Auch überlassen wir jedem seine eigene Interpretation, diese Zeilen im aktuellen Trainingsprogramm umzusetzen 😊.

Ein weiterer Grund warum es gerade dieses Gedicht zu uns ins SportCodex TrainingsCenter geschafft hat, ist wirklich unglaublich und ich bekomme jedes Mal Gänsehaut, wenn ich darüber nachdenke.

Zwei weitere Zeilen aus dem Gedicht sind folgende:

„If you can meet with triumph and disaster,
and treat those two imposters just the same.“

Und jetzt kommt es. Genau diese zwei Zeilen stehen direkt über der Türe, die die Tennisathleten durchlaufen müssen, wenn sie auf den CenterCourt in Wimbledon gelangen wollen.

D.h. das sind die letzten zwei Zeilen die die Spieler lesen, bevor sie das Spiel ihres Lebens bestreiten müssen. Hammer!

Wer das nicht glaubt googelt einfach mal hier.

Oder gibt in die Suchzeile: “Wimbledon if you can meet with triumph and disaster”
Klicke auf Bilder und da hast Du den Beweis.

Viel Spaß mit „If“.

Euer ROBIN

„If“ gelesen von Sir Michael Caine

 

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