Achtung, es wird etwas länger als sonst und evtl. etwas kompliziert…

So, jetzt ist endlich soweit. Ja es stimmt. Ich bin einer von denen.
Viele reden immer darüber und haben vielleicht auch schon viel darüber gelesen und gehört. Es gibt so unendlich viele und ich finde, wenn man es mal ausprobiert hat, kommt man irgendwie nicht mehr davon los.

Es ist eine der wenigen Möglichkeiten zu demjenigen zu finden, der man (Achtung: Lesetempo mit dem nächsten Wort reduzieren) „auch“ ist.

Warum „auch“ ist?

Ganz einfach ausgedrückt, bestehe ich ja aus dem, der immer denkt was ich zu tun habe – wann ich wo sein muss, wie ich mich zu verhalten habe, was die Gesellschaft von mir erwartet usw. – und dann bin ich ja auch noch der, der diesem Geschwätz zuhört und sich auch noch danach richtet.

Sozusagen, der eine in mir denkt und der andere hört meistens nur zu und richtet sich danach.

Aber hat der Zuhörer in mir kein Anrecht auf Mitsprache?!?
Und ist der, der Zuhört nicht eigentlich viel mehr der, der ich wirklich bin???

Den der, der in mir denkt, denkt ja nur das, was er von seiner Umwelt aufnimmt. Vorschriften, Normen, Gesetze, Medien, … einfach ALLES, mit was meine Umwelt auf mich einprügelt, beschäftigt in mir den, der denkt!
Von der Sekunde in der ich aufwache bis zu der Sekunde in der ich abends wieder einschlafe.

Aber STOP. Ich war ja beim Thema „Outen“.

Man braucht ja immer mutige Vorreiter, die das sagen, was sie tun und denken, damit andere auch den Mut fassen können es zu tun oder zu sagen.

Quelle: Google

Ups, da spielt mir ja schon wieder derjenige in mir einen Streich, der immer nur denkt. Denn der denkt nämlich, „Ne, das kann ich nicht sagen, die halten mich für komisch, die glauben der hat einen an der Klatsche“ usw.

Aber der, der in mir so denk, denkt ja auch nur so, weil irgendwie alle so denken. Meistens weil wir alle von irgendwelchen Medien gleich beeinflusst werden. Wenige den Mut haben anders zu denken und noch weniger den Mut haben es zu äußern.

Das wäre doch aber eigenltich ganz einfach geregelt. Theoretisch bräuchten wir nur eine Person mehr um die kritische Masse zu überwinden sich z.B. zu outen und Zack, hätten wir eine andere Meinung und mein Outing wäre das einfachste und normalste der Welt.

Neugierig

Bist Du nicht super neugierig, wie der in dir so ist, der nicht denkt? Der, der Zuhört?

Der, der nicht bewertet ob gut oder schlecht, der der Dinge nimmt wie sie passieren, der der unabhängig von Geschehenem in der Vergangenheit und wohlmöglichem in der Zukunft die Dinge betrachten kann. Der, dem bewusst ist was er kontrollieren kann und was nicht und sich danach richtet. Der, der in Dinge eintauchen und fokussieren kann ohne sich ablenken zu lassen.

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass der von dem ich spreche, noch ganz viel mehr kann.

Was schreibe ich hier eigentlich (bzw. was musst Du hier lesen)?

Viele Jahre denke ich schon darüber nach und habe nie den Mut zusammengefasst es zu tun. Jedoch den schlussendlichen Zündfunken hat mir das Resümee des Buches von Tim Ferris „Tools of the Titans“ gegeben. Welches unteranderem belegt, das ein riesengroßer Teil aller erfolgreichen oder anderer tollen Menschen, zu denen man nur aufblicken kann, es tun.

Also dachte ich, Robin, jetzt machst Du es auch!

Ich bin, also jedenfalls gehe ich davon aus das ich es tue…, einer von denen der MEDITIERT!

Ich gehe deshalb davon aus, a ich nie einen Kurs oder sonst eine Schulung zum Thema „Meditation“ belegt habe. Aber ich weiß wie man atmet. Das hilft schon immens. Ein- und ausatmen und sonst nix, ist im Prinzip schon das Ziel des Ganzen.

Warum?

Tja, das kann ich gar nicht so wirklich in Worte fassen. Zum einen, sobald ich es in Worte fasse, könnte es passieren, dass Du schon wieder anfängst zu denken das es auch so bei Dir sein sollte. Da ich Dein Denken ja durch meine Worte beeinflusse und genau das soll es ja nicht. Jedoch zum anderen können meine Worte Dich motivieren es evtl. mal auszuprobieren.

Ha, das ist ja das lustige. Du darfst nicht mal darüber nachdenken NICHT ZU DENKEN, denn dann denkst Du ja schon wieder. Finde ich super! (Da fallen mir spontan die Worte der bekannten deutschen Philosophin Juliane Werding ein: “Wenn Du denkst Du denkst dann denkst Du nur Du denkst.”)

Aber wenn ich es in Worte fassen soll, dann wie folgt.

Das regelmäßige meditieren, ich sollte es in meinem Fall eher „bewusst atmen“ nennen, hat mich verändert. Es hilft mir Dinge gelassener zu sehen, in Situationen cooler zu bleiben, nicht in unbegründete Hektik zu verfallen oder z.B. auch offener zu Denken, wenn ein Problem/Gerücht auftaucht.

Warum es das getan hat. Keine Ahnung!

Meine besten Tipps auf die mir am häufigsten gestellten Fragen:

Frage:
„Aber mir gehen da tausende von Gedanken durch den Kopf.“

Tipp:
Das geht jedem so. Es geht aber nicht darum welche Gedanken dir im Kopf herumgehen, es geht darum, wie du damit lernst umzugehen. Gehen Dir zu viele Gedanken durch den Kopf, konzentriere dich erstmal auf das Ein- und Ausatmen und fertig.

Frage:
„Wie soll ich das machen?“

Tipp:
Nimm eine gemütliche Position ein. Setze Dich auf den Boden, lehne Dich an eine Wand, sitze im Schneidersitz oder im Fersensitz, nimm ein Kissen, setze Dich auf einen Stuhl, oder oder oder. Egal. Fang einfach mal an.

Frage:
„Wie lange soll ich das machen?“

Tipp:
Ich würde Dir raten mit 3 Minuten zu beginnen. Fallen die 3 Minuten dir schwer, bleibe erstmal dabei und wiederhole das mehrmals in der Woche oder am Tag.
Anmerkung:
Ich habe mit 5 Minuten angefangen und die kamen mir vor wie eine verdammte Ewigkeit. Irgendwann denkst du nur noch daran, wann sind die 5 Minuten endlich vorbei. Jetzt bin ich bei meistens 10 – 15 Minuten pro Session.

Frage:
„Wie oft soll ich das tun?“

Tipp:
Erstens, um wirklich zu erkennen, dass sich was in Dir tut, bin ich der Meinung, dass Du für 20 – 30 Tage JEDEN Tag mindestens eine Session machen solltest. Sonst kannst Du nichts erkennen.
Zweitens, wenn Du merkst, dass es Dir gut tut gibt es bestimmt kein „zu viel“. Da wird Dich schon dein Tagesablauf korrigieren…
Wenn Du merkst, dass es Dir nicht gut tut, lass es bleiben oder suche mal wirklich einen Profi auf.

 

Es gibt auch kostenfreie MeditationsApps, die ihr online finden könnt.

Ich habe mich bewusst für eine ganz einfach App entschieden, die nur eine einzige Funktion hat. Ich kann einstellen, wie viele Minuten ich das machen will und dann kommt ein schöner Gong. That is it.

So, jetzt weist du es!

Euer ROBIN

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