Ernährung 101

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Um Dir einfach mal ein paar andere Perspektiven und Meinungen zum Thema “Ernährung” zu geben, haben wir diesen Blogbeitrag ins Leben gerufen.

Eine kleine Einleitung zu diesem Blog findest Du hier

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Viel Spaß beim Lesen, Schauen, Hören, …


Was für ein Biss

Ob der Mensch Fleisch oder Pflanzen essen sollte, könnte man schon aufgrund seines Gebisses feststellen. Der Mensch hat ein „Allesfresser-Gebiss“.

Das Gebiss eines Pflanzenfressers kann im Vergleich zu dem Gebiss eines Fleischfressers mit seinen Zähnen die Nahrung ordentlich zermahlen. Der Fleischfresser hat keine Zähne um seine Nahrung zu zermahlen.

Jedoch sollte dem Menschen bewusst sein, seine Nahrung auch wirklich anständig zu zermahlen. Also kauen!

Der Kauvorgang ist sehr wichtig für den kompletten Verdauungsvorgang. Lässt man diesen zu sehr aus, ist der restliche Verdauungstrakt mit der Verdauung überfordert.

Beim Kauvorgang wird außerdem Speichel gebildet, der wiederum wichtige Enzyme enthält, die für die Verdauung der Nahrung notwendig sind.

Ob Du nun also Fleisch isst oder nicht, ist Dir überlassen.

Was Du Dir aber auf alle Fälle angewöhnen solltest: KAUEN!

 

Wie oft sollst Du kauen?

Ich schreibe die Frage hier nur, weil sie oft kommt.

Jetzt mal ganz ehrlich… unter uns Gebetsschwestern… meinst Du die Frage wirklich ernst??
Ich soll Dir sagen, wie oft Du auf einer Tomate, einem Schnitzel oder einer Gurke kauen sollst?!?

Ich bin fest davon überzeugt, Du wirst selbst feststellen, wann ein Stück Nahrung im Mund genug zerkaut worden ist oder nicht.

 

Trotzdem gebe ich Dir eine einfache Regel wie oft Du kauen solltest:

Falls Du gerade ein Stück Nahrung im Mund zerkaust und
Du ZWEIFELST nur ein kleines bisschen noch nicht genug gekaut zu haben,
dann kau weiter.

 

Esskultur

„Bua, warum isch denn nix? Bisch krank?“
(Übersetzung: Junge, warum isst Du denn nichts. Bist Du etwa krank?)

Waren die Worte meiner Oma, wenn ich als Kind nicht gegessen habe wie ein Scheunendrescher!

In der Welt meiner Oma war Lebensmittelknappheit noch eine echte Lebensgefahr und deswegen hat sie aus Fürsorglickeit wohl auch so darauf geachtet, dass ich nicht zu wenig esse (Im Endeffekt habe ich dann immer viel zu viel gegessen). Ich kann mich sogar noch daran erinnern, wie sie vor dem Herd stand und sie nicht nur das Fleisch aus der Pfanne auf den Teller hat gleiten lassen, nein, jeder tropfen Fett in der Pfanne musste mit auf den Teller.

In meiner Jugend ging das dann teilweise weiter. Wenn wir im Restaurant waren und alle ihr Hauptgericht dem Ober als Bestellung aufgeben durften und ich mir einen großen Salat mit Hähnchenbrust bestellt habe, kamen oft Bemerkungen wie „Aber was g´scheits musch au no essen“. (Übersetzung: Du isst aber auch noch was richtiges.)

In der Wirtschaft am Wochenende musste ein Rostbraten mit Spätzle und Soße bestellt werden, dann war man „normal“.

So ist das richtig!

So macht man das.

Das gehört sich so.

Wir können es uns leisten.

Was sollen den die Tischnachbarn denken, wenn wir hier nur Suppe und Brot essen?!!

 

So wie hier oben beschrieben habe ich die Esskultur bei uns im Schwabenländle aufgenommen und sie zu meiner Esskultur gemacht. Jedes Land oder sogar Region haben Esskulturen. Das ist auch was sehr Schönes.

Wir züchten uns unsere Geschmackswelt heran und belegen die verschiedenen Geschmäcker mit „hmmm das schmeckt gut“ oder “pfui, das schmeckt schlecht”.

 

Ab nach China

Jetzt stellen wir uns mal vor ich wäre vor 40 Jahren im tiefsten China auf die Welt gekommen. Auch in gleichen Familienverhältnissen.

Wäre der Rostbraten normal?

Wäre der Rostbraten richtig?

 

Auf was ich hinaus will ist folgendes. Alles, auch Deine Esskultur sind nur Informationen, die Du von Deinen Eltern, Freunden, Mentoren, Lehrern, Vorbildern, einfach Deinem Umfeld aufgenommen hast.

Aber ob das richtig oder falsch ist… hmmm. Schwierig!

Auch alle oben erwähnte sind von ihrem Umfeld genauso beeinflusst worden wie Du.

 

Du schaust Kochsendungen im Fernsehen an und behauptest, dass es so richtig ist. Du ließt Kochbücher und kochst Rezepte nach und willst Deinem Umfeld klar machen, dass es so richtig ist.

Was für den einen richtig ist, ist für den anderen falsch. Und beide haben Recht!

 

Ich hätte nie gedacht, mal ein Zitat von Steve Jobs in ein “Ernährungsblog” einzufügen. Jetzt ist es aber soweit. Hier it comes baby:

“Everything around you that you call life was made up by people that were no smarter than you. And you can change it, you can influence it, you can build your own things that other people can use. Once you learn that, you´ll never be the same again.”

Steve Jobs

Ach komm, was solls, gehen wir einen Schritt weiter

Ernährung, Beziehung, Liebe, Religion, Gott, Gesetze, Erfolg, Erwachsen sein, … nichts davon existiert wirklich wie z.B. der Schreibtisch vor dem ich gerade stehe. Das sind alles nur Vorstellungen in unserem Kopf. Ideen von anderen.

Falls Dir solche Gedanken gefallen, empfehle ich Dir den Blogbeitrag “I AM METAL, AM I!?

 

Aber was soll ich denn nun essen?

Es gibt überhaupt nix dagegen einzuwenden, wenn man seinem antrainierten Geschmackssinn hin und wieder mal einen Orgasmus beschert. Wenn Dich das befriedigt, gut! Enjoy.

(“Essen ist der Sex des Alters” – Wenn ich mir aber die Gesellschaft so anschaue, dann haben schon viele jüngere wohl vergessen wie man Sex hat.)

Kurzfristige Befriedigungen sind aber sehr oft nicht gut für eine langfristige Gesundheit. Körperlich, aber auch geistig! (Ja ja, ob das mit Sex auch so ist, müsste man mal recherchieren :-))

Aber warum auch geistig? Wie viel Freude bereitet einem ein neues Kleidungsstück einzukaufen und es dann gleich am Abend anzuziehen und zu präsentieren? Kurzfristig meist viel Freude. Wie lange hält diese Freude gegenüber diesem Kleidungsstück an? Dem einzigen dem das Kleidungsstück viel nachhaltige Freude bereitet, ist der, dem Du es abgekauft hast)

 

Töte Deine Geschmacksnerven

Wie wäre es, wenn Du Deine Geschmacksnerven (rein hypothetisch) mit Deinen Gefühlen nach einem Essen eintauschen würdest?

Stell Dir vor, Du hättest überhaupt keinen Geschmackssinn und würdest Deine Nahrungsaufnahme nur danach ausrichten, wie Du Dich danach fühlst.

Wie viel Energie Du danach hast.

Wie konzentriert Du danach bist.

Wie Dein Körper sich mittelfristig verändert.

 

Wäre es eine andere Ernährung wie im Moment?

Und wenn nicht, warum würdest Du Dich weiterhin gleich ernähren?

Wegen der Esskultur?

Macht das Sinn?

 

 

Ich lade Dich auf eine Cola ein

Die wenigsten zweifeln daran jemanden auf eine Cola einzuladen. Sei es bei einem Date, einem Geschäftsessen oder sogar am Tisch zu Hause mit der Familie.

Die meisten würden es aber für absoluten Blödsinn halten, seine Blumen mit Cola zu gießen.

?? HÄ ??

Also nochmal, meinen Kindern gebe ich eine Cola zu trinken, würde aber nie im Leben meine Blumen damit gießen?!?!

 

Dazu hat Robin im Sommer 2019 ein Experiment gemacht, welches ihr hier ganz genau nachlesen und anschauen könnt (Oder aufs Bild klicken). Viel Spaß dabei.

"Scheißdreck" vs. OK

Ich habe eine sehr schlechte Nachricht für Dich…

 

Diesel oder Benzin

Wir wissen alle, dass ein Dieselmotor als Kraftstoff Diesel braucht. Genauso, wie ein Benzinmotor normales Benzin als Kraftstoff benötigt.

Wir würden im Normalfall nicht auf die Idee kommen, Benzin und Diesel zu mischen und dann z.B. in ein Dieselauto dieses „Benzin-Diesel-Gemisch“ zu füllen. Irgendwie würde es schon funktionieren, jedoch nicht optimal. Es wäre mittel- und langfristig sicherlich eine große Belastung für den Motor und würde zu Schäden führen.

So ähnlich ist es auch mit Lebensmitteln.

Manche Lebensmittel benötigen etwas mehr Säuren um optimal verdaut zu werden, manche Lebensmittel benötigen etwas mehr Basen um optimal verdaut zu werden.

Der Körper produziert Säuren oder Basen je nachdem was wir für Lebensmittel essen. So kann er sie optimal verdauen.

 

Gemisch

Vermischst Du diese Lebensmittel andauernd miteinander, wird in Deinem Körper auch immer nur ein „Säure-Basen-Gemisch“ vorhanden sein. Dieses Gemisch wird nicht so effektiv sein und verliert die Eigenschaft die Lebensmittel optimal zu verdauen. Im Prinzip neutralisieren sich die Flüssigkeiten miteinander.

Somit werden die Lebensmittel einfach länger in Deinem Verdauungsapparat verweilen und Deinen Körper auch länger – mit deren Verdauung – belasten.

 

Wie essen wir heute?

Wir vermischen heutzutage unsere Lebensmittel nicht mehr danach, dass wir uns nach dem Essen vital fühlen, mehr Energie haben oder es unserem Körper leicht fällt sie zu verdauen.

Nein, wir vermischen unsere Lebensmittel danach, wie es uns von Kochstudios, Köchen, Kochbüchern, ästhetischen Aspekten, geschmacklichen Vorlieben, vollgepackte „All-You-Can-Eat-Buffets“, etc. gezeigt wird.

UND VOR ALLEM in einer Gesellschaft, wo man nicht seine Lebensmittel zusammensuchen muss, um ausschließlich jeden Tag zu überleben, könnte man insbesondere dann etwas mehr darauf achten, dass wir uns nach der Lebensmittelaufnahme wohl fühlen und nicht träge oder „komatös“.

 

Wenn es um das pure Überleben geht, … iss was Du zwischen die Finger bekommen kannst.

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