Lösung ganz einfach

Lösung ganz einfach

Du hast ein Problem, Du stehst vor einer ungewissen Zukunft oder in einer sehr unangenehmen Situation?
Du hast keine Ahnung wie Du das lösen kannst? In diesem Artikel will ich Dir eine Hauptmaßnahme zur Lösung anbieten. Sie ist universal einsatzbar. Kostenlos und an jedem Ort der Welt verfügbar.

Wir alle stecken von Zeit zu Zeit, manche sogar dauerhaft, in Gefühlszuständen, Lebenssituationen oder Aufgaben, die unangenehm oder sogar problematisch und gesundheitsgefährdend sind. Teilweise so schlimm, dass sie (jedenfalls im Moment) Dein ganzes Leben und Umfeld beeinflussen.

Es gibt eine gute Nachricht für alle da draußen. Die Energie die Du benötigst um da wieder herauszukommen, steckt heute schon in Dir.

Die Person, die anders sein kann, so wie Du Dir das gerne wünschst, steckt jetzt schon in Dir.

 

Denn an dem Tag, an dem Du nicht mehr diese Problematik haben wirst, bist Du ja immer noch Du. Oder?

Du wirst nur anders mit dem Problem umgehen.

 

Anders!
Da haben wir ja schon das Schlagwort.

Wenn man in einer solchen Situation steckt, können wir uns bestimmt einig sein, dass die Denkweisen oder Maßnahmen, die Du bis jetzt für Lösungsversuche ergriffen hast, NICHT funktionieren. Richtig?

Um also die Problematik zu lösen, müssen wir ANDERS darüber nachdenken und andere Maßnahmen ergreifen.

 

„Probleme kann man nie mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“
– Albert Einstein

 

Bist Du grundsätzlich einverstanden mit dieser Idee?

 

Das Problem mit dem ANDERS machen!

Was ist den das große Problem, die Dinge anders anzugehen?

Es geht oft damit los, dass wir alle unsere eigenen “Lebens-Erfahrungsfilter” erstellt und gesammelt haben. Sie häufen sich seit dem Tag Deiner Geburt in Form von Daten in Deinem Hirn an.

Dinge die mit uns passiert sind, Dinge die wir erlebt haben, Dinge die wir gelesen und gelernt haben, Dinge die uns ständig beeinflussen (Handy, Social Networks, etc.), Dinge die in unserer Gesellschaft als normal und kulturell bedingt angesehen werden, … einfach alles was wir an Informationen aufgenommen haben.

Der Blogbeitrag ESSKULTUR interessiert Dich vielleicht auch.

 

Mit diesen absolut individuellen Erfahrungsfilter, nehmen wir unsere Umwelt wahr.
Dieser Filter bestimmt unsere Wahrnehmung, er formt sie, er malt sie aus, er gibt ihr Struktur, er gibt uns unserer (Deiner) Welt ihr Aussehen.

“Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen die Dinge wie wir sind.”
– Anais Nin

Lass es zum Beispiel ein Gespräch sein (oder diesen Blogartikel den Du gerade liest).

In diesem Gespräch siehst (oder hörst) Du die Aussagen Deiner Gesprächspartnerin/Partner ausschließlich durch Deinen Filter.

Wer die Welt immer nur durch seinen eigenen Filter betrachtet,
wird auch immer voreingenommen sein.

 

Was geht in Dir normalerweise ab in einem Gespräch?

Sobald Dein Gegenüber etwas sagt, fängt es bei Dir im Kopf an zu rattern:

  • Was ist meine Meinung zu dieser Aussage
  • Was habe ich in dieser Art schon mal erlebt
  • Was könnte ich am besten Antworten
  • Wie kann ich mich rechtfertigen

 

Merkst Du was?

Du denkst schon wieder drüber nach, dass Du zu wissen meinst, was Du antworten sollst.
Dabei sind wir uns doch oben klar geworden, dass die Denkweise, wie Du über Dein Problem bis jetzt nachdenkst, Dir bis jetzt auch noch keine Veränderung beschert hat.

 

Dazu kommt!

Außerdem beschäftigt Dich – während Du in so einem Gespräch Deinem Gegenüber zuhörst – Deine gedankliche Suche nach Deinen eigenen Erfahrungen (oder Meinungen) in Deinem Kopf und nimmt Dir die Energie und Deine Fähigkeit, über Dein Problem, bzw. seine/ihre Aussage neu nachzudenken. Du blockierst Dich also in dem Du gar nicht zuhörst sondern gedanklich eigentlich schon mit Deiner Interpretation – die aus Deiner Erfahrungswelt entsteht – im Kopf beschäftigt bist.

Das merkt ihr auch daran, dass Dein Gegenüber sofort in „Rechtfertigungen“ übergeht. (Ja aber, … Das ist so, weil …) Oder immer sofort mit Gegenargumenten um sich schießt.

 

Was muss man den tun um Dinge ANDRES zu machen?

ZUHÖREN
ohne zu bewerten.

Fresse halten wenn Dir jemand etwas sagen will und nicht im Kopf immer gleich nach Gegenargumenten und Co. suchen.

Wenn Du der Gegenwart, in diesem Fall ein Gespräch, nicht Deine volle Aufmerksamkeit gibst
und auch nicht versuchst Deine Filter abzuschalten,
wirst Du die Vergangenheit nie wirklich interpretieren können
sowie auch keine bessere Zukunft gestalten.

Anmerkung:
Zweifel, Sorgen und Ängste sind unter anderem sehr starke Filter,
die Dich Deine Gegenwart meist zu Deinen Ungunsten wahrnehmen lassen.

 

Auch wenn Dein persönliches Ziel weit weg erscheint (oder sogar sehr ungewiss ist), überlege Dir immer was Du genau jetzt dafür tun kannst. GENAU JETZT!

 

OK OK, Aufgabe für genau jetzt:

Prüfe doch einfach mal Deine Gedanken, die sich im Moment gegen das sträuben, was Du gerade in diesem Blogbeitrag gelesen hast.

Dazu gibt es auch das schöne “Serenity Prayer” welches Du in unseren Denkwerkzeugen findest.

 

 

Du kannst Deinen Tag, Deine Woche, Deinen Monat, dass was Du in einem Jahr sein willst nicht kontrollieren. Du hast aber genau das unter Kontrolle, was Du gerade jetzt machst.

Falls Du die Aufgabe von hier oben also noch nicht gemacht hast, willst Du sie vielleicht doch machen?

 

Persönliches Beispiel:

Ich sitze gerade hier und schreibe diesen Artikel. Wie gerne schweife ich ab und check kurz das Handy oder irgendwelche sozialen Netzwerke. Einfach nur kurz so… zack bum bin ich auf einer Nachricht und verschwende meine Zeit mit der Suche nach einem passenden GIF als Antwort!!!

Mein Ziel jedoch ist es, den Artikel heute noch zu veröffentlichen.

Was kann ich also jetzt tun?

  • Z.B. Handy aus, WLAN aus (Ablenkungen minimieren) Artikel fertigstellen.

Das liegt in meiner Kontrolle.

 

Diese „Minidisziplin“, täglich an anderen Kleinigkeiten ausprobiert und geübt, wird Dich in kurzer Zeit zu einem anderen Menschen machen.

“There is a choice you have to make, in everything you do.
So keep in mind that in the end,
the choice you make,
makes you.”

– Philip B. Bliss –

 

Titelbild von Gert Altmann auf Pixabay

 

 

I AM METAL! … am I?

I AM METAL! … am I?

Lange Haare, Kutte, Metalarmband… ganz klar, da kommt ein Metalfreak daher. Oder tiefhängende Jogginghose, Kopfhörer, weite Klamotten, Halsketten, … ok, dass muss eher ein Rapper oder HipHopper sein.

Wir Menschen geben uns gerne eine Identität. Das ist wichtig. Oder?

Ich bin Geschäftsmann, dann ziehe ich mich auch so an, fange an mich so zu verhalten, spreche die gleiche Sprache wie meine Kollegen, kaufe mir die ähnlichen Autos, passe meinen Lebensstil danach an.

Ich bin Sportler, dann achte ich sehr auf meine Ernährung, Erholung und mein Training. Passe meine Tagesabläufe an und plane meine Wochen und Monate voraus.

The list goes on and on and on… you name it.

Das kann sehr positiv sein. Man muss sich wo festhalten können. Das Schiff muss auf Kurs bleiben.

HEALTH4#

Wer schon in unseren HEALTH4# Vorträgen war, hat etwas von einer IBV gehört. Der ICH BIN VISUALISIERUNG. Diese Visualisierung kann helfen sich selbst wieder oder überhaupt auf Spur zu bringen oder halten.

 

Identifikation

Nur wenn ich mich mit etwas identifizieren kann, werde ich darin auch gut werden. Ich persönlich könnte z.B. nie in einem FastFoodRestaurant das „Essen“ über den Tresen verkaufen. Das geht nicht. Ich bin fest davon überzeugt, dass sich die Menschen damit langsam vergiften. Das geht für mich also nicht. (Mal wieder ein guter Anfang zum Thema: „Wenn ich nicht unbedingt weis was ich will, weis ich doch oft, was ich nicht will. So können die größten Karrieren starten.)

 

So, warum das ganze Vorgeplänkel hier?!?

Was ist mit den Menschen die DEPRESSIONEN haben, KRANK sind, POSTTRAUMATISCHE ZUSTÄNDE erfahren, unter chronischen SCHLAFMANGEL leiden, …?

Sie fangen nämlich auch an sich damit zu identifizieren! Langsam, Schritt für Schritt, unbewusst! Wie eine Marke. Wo xy draufsteht, muss auch xy drinn sein. Und sobald das geschieht, fängt man an sich das schön auszugestalten. Sein Leben danach auszurichten. Das wird zu ihrem „Wer ich bin!“.

„Das kann ich nicht tun, ich bin ja krank. Oh jeh, raus und an die frische Luft… ne ne, ich habe Depressionen.“

Gefährlicher sind sogar die eher kleinen Entscheidungen, die täglich tausendfach und unbewusst entschieden werden. Sind diese Entscheidungen mal auf der „Ich bin Krank – Seite“, dann wird es hart da raus zu kommen.

Anmerkung:

Das sollte man immer beachten, wenn man mit Leuten spricht, die sich als chronisch krank bezeichnen. Sie leben nicht in „Deiner Welt“ wo man einfach mal raus geht und Sport treibt. Genau das ist für sie das Unmögliche, das ganz weit entfernte, dass „überhaupt NICHT ICH“ im Moment.

Du willst ja auch keinen Gesprächspartner, der Dir genau das einreden will, das für Dich im Moment kompletter Nonsens ist. Einfach zu unrealistisch.  Du willst einen Gesprächspartner, der Dich irgendwie ein bisschen versteht und Dich da abholen oder wenigstens treffen kann, wo Du gerade bist.

 

Das heißt also, wenn ich mir eine „I am Metal – Identität“ lange genug einrede und ich es dann schaffe mich damit auch bewusst und unbewusst zu identifizieren und ich dann mein Leben danach gestalte…

…dann kann ich das auch mit „Ich bin KRANK“ machen!

Was bei dieser Identifizierung dann herauskommt, kannst Du Dir ja selbst zusammendichten.

 

Aber wie könnte ich das ändern?

Ich bin ja krank! Es ist ja Fakt, dass ich Krebs habe, ein Bandscheibenvorfall, Atherosklerose, unter Depressionen leide….

Erstens haben es die Untersuchungen gezeigt und zweitens hat es mir mein Arzt oder Psychologe ins Gesicht gesagt!

Wow, das ist schon hart. Jetzt denke ich es nicht nur selbst, jetzt sagen es mir auch schon andere Leute. Und dann noch ein Arzt. Der MUSS es doch wissen!

Jeder Arzt, Therapeut oder sonst jemand der mit Menschen zu tun hat, sollte sehr darauf achten, was für Worte er/sie verwendet! Fragst Du Ärzte oder Patienten werden sie Dir oft sagen, dass selbst nur ein gutes Gespräch zwischen ihnen zur Genesung beigetragen hat. Ganz ohne Medikament.

 

OK, nach diesen Aussagen sehe ich mich definitiv als KRANK! Und jetzt Robin, komm also bitte nicht wieder mit Deinen schlauen Sprüchen ums Eck!

Doch!

„Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen die Dinge wie wir sind.“
(Anais Nin)

Ein Bespiel dafür:
Du jammerst über Schlafprobleme!

Jedoch die Flasche Wein am Abend gemeinsam mit Deiner Frau oder Mann ist ein Lebensgefühl. Lifestyle. Belohnung für den Tag. Qualitytime mit dem Partner. Socializing und Problemverdränger. Genussmittel und Suchtbefriediger.

So siehst DU die Flasche Wein!

ICH sehe die Flasche Wein (in Verbindung mit Deinen Schlafproblemen) als Schlafkiller Nummer 1! Fertig!

Zurück zum Thema.

 

Wie kann ich also meinen Zustand, egal ob ich krank, depressiv oder sonst etwas bin, ändern?

Change how you perceive!

Wie nimmst Du Dich wahr? Wie siehst Du Dich? Nehme eine andere Perspektive ein.

If you change the way you look at things, the things you look at change
(Wayne Dyer)

 

Ich bin also depressiv!

Are you really??

Ich würde es wie folgt versuchen.

Ich bin nicht depressiv. Mein Gehirn durchläuft gerade nur viele schlechte Gedankengänge, die mir nicht gut tun. Aber genau so wie ich schlechte Gedankengänge haben kann, kann ich auch gute Gedankengänge haben.

Achtung:
Denn ich bin ja nicht meine Gedanken!
Ich bin ja nur der, der sie gerade denkt!
(Got it??)

Blöderweise aber auch der, der unter diesen Gedanken leidet.

Wenn ich also unter meinen Gedanken (körperlich) leide, dann ist das Gute daran, dass ich auch der einzige bin, der das ändern kann. Ich und nur ich bin verantwortlich (responsible) dafür.

I am the only one able to respond to this situation or problem „Respons-Able“ – Responsible!

Nichts in der Vergangenheit ist dafür verantwortlich! Oft die Dinge, über die ich ziemlich viel nachgrüble. Aber das sind ja auch nur Gedanken! Und auch nichts was ich mir in meiner Zukunft vorstelle ist dafür verantwortlich. Denn das sind ja auch nur Gedanken.

Das erste Argument in so einem Gespräch ist meist:
„Aber Robin, so bin ich halt. Ich bin nun mal unsicher, schüchtern, pessimistisch, romantisch, nostalgisch, aggressiv, … you name it…

Meine Antwort auf „So bin ich halt“:
Jetzt stell Dir mal vor, Du wärst nach Deiner Geburt von einer Scheichs-Familie aus den Arabischen Emiraten adoptiert worden.

Wärst Du trotzdem noch Du??

Ich denke ja!

Wärst Du in Deinen Eigenschaften anders?

Ich denke auch ja!

 

So, wer bist Du eigentlich??

Du bist in Deinen Gedankengängen nur das, was Du Dein Leben lang (egal wo Du aufgewachsen bist) an Informationen aufgesammelt hast. Deine Überzeugung so zu sein wie Du gerade bist, ist also nur eine Ansammlung von Gedanken anderer, die Du halt irgendwann aufgenommen hast.

Ich bin davon überzeugt, dass da ein großer Unterschied ist, zwischen dem wer ich bin und dem, den ich nach außen darstelle(n will).

Nochmal, Du bist nicht Deine Gedanken, Du bist nur der, der sie gerade denkt!

Wow, that is heavy shit!

 

Ich bin also krank!

Are you really?

Klar, mein Arzt hat mir doch gesagt, dass ich Krebs habe. Die Tests haben es auch bewiesen.

Das ist natürlich superdünnes Eis auf dem ich mich hier mit diesem Blogeintrag (Gedanken) bewege. Jeder, der diese Diagnose bekommen hat, hat das volle Recht mir diese Worte um die Ohren zu hauen.

 Trotzdem kann man jede Krankheit anders betrachten.

Stell Dir mal vor, Dein Arzt hat Dir gesagt „Sie haben Krebs“. Vielleicht hätte er es auch so sagen können (Ich weiß, ich weiß an alle Ärzte da draußen. Ihr habt eure Verpflichtungen… keep cool… jeder von euch soll es so machen, wie er es für richtig hält.):

Ihr Blut ist gerade in einem Zustand, der verbessert werden muss. Wir können einiges dafür tun und es gibt jede Menge Menschen, die das schon geschafft haben.
Fangen wir am besten damit an…

Ich mache jede Wette, mit zweiterer Aussage gehst Du mit einem anderen Gefühl nach Hause als mit „Sie haben Krebs“!

 

STOP! Kaum gelesen, schon behaupte ich wieder etwas anderes. Die Aussage „Sie haben Krebs“ ist zwar supernegativ und könnte wirklich anders formuliert werden, jedoch kann es aber auch gut sein, dass genau so eine Aussage in Dir Vorgänge auslöst, die Dich auf die richtige Spur im Kampf gegen die Krankheit bringen. Dir Kraft geben!

 

Damn! Was ist denn jetzt das Bessere?

Ich würde immer mit dem Anfangen, mit dem man im Betroffenen keine negativen Emotionen auslöst. Ich denke, die wenigsten würden positiv auf die Aussage, „Sie haben Krebs“, reagieren.

 

Ich weis nicht was ich machen soll. Ich bin so unentschlossen.

Are you really?

Um entschlossen sein zu können, muss man wissen wie es ist unentschlossen zu sein. Wenn man wissen will was man machen soll, muss man auch wissen, was man nicht machen will.

Glaubst Du denn wirklich, Du wirst Dein Leben lang in diesem Tief der Unentschlossenheit verbringen? Glaubst Du nicht daran, dass auch wieder die Zeit kommen wird, wo Du tatkräftig, entschieden und mit voller Energie die Dinge angehst?

Welche Gedanken werden Dir aus dem Tief helfen? Du darfst entscheiden.

(Und denk bitte nicht zuviel drüber nach, sonst verpasst Du den Moment, wo Du etwas tun kannst ;-). Wann? Genau jetzt!)

 

ABER ROBIN, DU HASTNUMAL KEINE TRAUMATISCHEN ZUSTÄNDE AUS DEINER KINDHEIT!
Wie zum Geier sollst Du verstehen wie es mir geht?!!! Du hast keine Ahnung was ich erlebt habe und was ich durchmache.

Ich weiß und ich werde mich nicht dafür entschuldigen. Meine Kindheit war super!
Aber muss ein Arzt krank sein um heilen zu können?
Muss ein Richter straftätig geworden sein um Recht aussprechen zu können?
Muss ein Psychater psychisch krank sein um helfen zu können?

 

Warum nicht aufeinander zukommen?

Stellen wir uns ein Pendel vor. Ein Pendel ist  immer am besten in der Mitte aufgehoben.

Ist das Pendel auf die eine Seite ganz ausgeschlagen, symbolisiert es eine Person mit posttraumatischen Zuständen z.B. aus der Kindheit.
Ist das Pendel auf die andere Seite ganz ausgeschlagen, symbolisiert es eine Person ohne posttraumatische Zustände.

Ich glaube für beide seiten gilt:

Jeder braucht etwas Energie von der anderen Seite, um die Mitte zu finden.

Deswegen hoffe ich, dass meine Gedanken jedem Energie geben, der ein bisschen davon gebrauchen kann.

 

Na hoffentlich habe ich euch mit diesem Eintrag nicht noch mehr durcheinander gebracht.

Euer

ROBIN

Selbstzweifel

Selbstzweifel

Du warst sehr gut auf die Präsentation (Gespräch, Vortrag, Fußballspiel, etc.) vorbereitet. Denn sie war sehr wichtig für Dich!

Doch schon während der Präsentation hast Du schon gemerkt, dass Du keinen roten Faden findest, Du warst nicht fokussiert, nicht in der Spur, …
Nach der Präsentation warst Du total unzufrieden mit Dir. Selbstzweifel haben Dich geplagt, die noch ein paar Tage und Nächte angehalten haben.

Kennst Du so eine Situation? Totale Unzufriedenheit mit Deiner Performance?

Jeder kennt das! Jeder hat das schon mal erlebt. Ganz sicher!

 

Wie hast Du darauf reagiert?

Glaubst Du nicht, dass der junge Fußballprofi, der zwar am Ende der Saison mehrere Millionen auf seinem Konto haben wird, nicht auch von solchen Selbstzweifeln geplagt wird?

Oben drauf, dass er teilweise von Shitstorms in den sozialen Medien überrannt wird und der Druck in der Öffentlichkeit riesengroß ist.

Glaubst Du nicht auch, dass Dein großer Firmenboss, mit seinem dicken Bankkonto, nicht auch mit solchen Selbstzweifeln abends ins Bett geht?

 

Glaubst Du solche Leute Zweifeln an sich und kommen dann zu folgender Erkenntnis:
Ach ja, das war schon eine schlechte Performance aber dafür habe ich ja viel Geld“.

Und alles ist wieder gut für sie???

Denkst Du Dir etwa: „Das ist doch der Chef, der muss damit zurechtkommen“.

Ich denke: Er ist der Chef, weil er damit zurrechtkommt!

 

Was kann man tun, wenn man von solchen Selbstzweifeln geplagt wird?

Tipp 1:

Es bleibt Dir gar nichts anderes übrig als sie anzunehmen. Die schlechte Leistung, über die man zweifelt und sich Gedanken macht, als Geschenk betrachten. Nur hier ist die Chance besser zu werden.

Würdest Du Dir denn viel Gedanken machen, was Du besser machen könntest, wenn Du eine gute Performance abgeliefert hättest? Eher nein!

Nach einer schlechten Performance tust Du es! Gut! Also reflektiere und werde besser!

Was kannst Du heute machen, damit die nächste Präsentation besser wird?

Im Endeffekt sind die Selbstzweifel nur ein kleiner Schupps aus Deiner Komfortzone. Der, wie wir alle wissen, nötig ist um besser zu werden. In der Komfortzone passiert ziemlich wenig.

Dazu dürft ihr gerne auch diesen Blogbeitrag lesen: DU HAST DIE WAHL

 

Tipp 2:

Haben die Zuhörer denn die schlechte Performance genau so empfunden? Hast Du Feedback bekommen oder ist es nur Deine eigene Meinung?

 

Tipp 3:

Dieses Gefühl des Selbstzweifels. Wie fühlt es sich an? Ziemlich schlecht! Ist dieses schlechte Gefühl so viel wert, damit man damit wertvolle Lebenszeit verbringen sollte? Nein!

Perspektivenwechsel:
Wenn Du morgen sterben würdest, würdest Du auf diese eine schlechte Perfomance und dieses schlechte Gefühl zurückblickend sagen, dass es für Dein Leben viel Wert hatte? Wenn nicht, lege es ab.

 

Tipp 4:

Wer was bewegen will, muss loslegen. Das da mal auch etwas nicht so ganz gut läuft ist völlig normal und gehört dazu.

Michael Jordan, einer der größten Basketballprofis sagte folgendes:

„I´ve missed more than 9.000 shots in my career. I´ve lost alomst 300 games. 26 times I´ve been trustet to take the game winning shot and missed. I failed over and over and over again in my life. And that is why I succeed.”

Und andersherum geht es auch. Wayne Gretzky, eine Eishokey Legende sagte folgendes:

 

Pack Dir also einfach ein paar von diesen Tipps in Deine „Denkwerkzeugkiste“ und versuche sie einfach mal aus, wenn Du wieder in so einer Situation sein solltest.

Selbst wenn kein Tipp davon klappen sollte. Herzlichen Glückwunsch. Das Schwierigste hast Du nämlich trotzdem schon geschafft.

Du denkst über Deine Situation so nach, dass Du Dich verbessern willst. Weiterentwickeln. Bleib dran. Das macht es nämlich aus!

 

Tinder Dich selbst!

Tinder Dich selbst!

Im Zeitalter von Tinder, Parship, XING, Linkedin und Co. ist der größte Unterschied zu früher, dass man die Eigenschaften, Eigenarten, Attribute der anderen Person im Vorfeld, ohne sie jemals persönlich kennengelernt zu haben, abklären kann.

Na ja, das kann man natürlich auch zu seinem Vorteil nutzen. Denn was schreibe ich den bitte in mein Profil rein, damit mich andere auch „anklicken“?!

Erstelle eine Liste

Stell Dir vor, Du könntest eine Liste mit Attributen, Eigenschaften und Eigenarten Deines neuen Partners erstellen. Nein, sogar von Deinem neuen Chef, Deiner Eltern, Deiner Geschwister und Kinder, im Prinzip der Leute, mit denen Du viel zu tun hast und die Dich ständig umgeben.

Du kannst Dir wirklich alles raussuchen! Wie würde die Liste aussehen? Was müssten die Leute „können“, wie müssten sie sein?

EINSICHTSVOLL | FREUNDLICH | EMPATHISCH | RÜCKSICHITSVOLL | EHRLICH | LIEBEVOLL | LUSTIG | MOTIVIERT | OPTIMISTISCH | DISZIPLINIERT | SCHAFFER | LOYAL | ENGANGIERT | GEDULDIG | TEAMFÄHIG | RUHIG | GELASSEN | KONZENTRIERT | …

Mach Dir gerne Deine eigene Liste.

Aber, ich gehe fest davon aus, dass die hier beispielhafte Liste sich mit ziemlich vielen Listen von euch da draußen deckt.

 

Jetzt schau Dir die Liste bitte nochmal genau an und betrachte sie jedoch wie folgt:

  • Was davon sind Talente?
  • Was davon sind studierte Fachkompetenzen?
  • Was davon ist Dir in deine DNA vererbt worden?
  • Und was davon sind einfach nur EINSTELLUNGEN zum Leben?

 

Alle Attribute auf dieser Liste musst Du nicht studierten! Du musst dazu nicht in die Ausbildung gehen! Sie sind Dir nicht vererbt worden und Du kannst sie auch nirgendwo kaufen. Diese Attribute sind Einstellungen zum Leben, die Du zu jeder Sekunde umstellen kannst! Überall!

 

Ist es denn wirklich so, dass die wichtigen Eigenschaften im Leben, die wir von unseren Mitmenschen erwarten oder verlangen, gar keine hart erlernten Dr.-Titel sind, Fachkompetenzen, Talente, …? Ich glaube ja!

Das sind doch super Neuigkeiten. Jeder kann es! Niemand muss dazu auf eine Uni oder Schule.

Einen kleinen Haken gibt es jedoch schon. Um diese Einstellungen zu besitzen, muss man sie natürlich auch trainieren. Sozusagen sind Einstellungen dann doch eine Kompetenz!

Aber noch besser!

Da ich mir ziemlich sicher bin, dass alle Listen da draußen ähnlich aussehen, kann ich ja davon ausgehen, dass ich genau weiß was ich „können“ muss oder wie ich sein sollte, damit ich mit anderen Menschen gut zurechtkomme.

Tinder Dich selbst!

 

„No cares how much you know, until they know how much you care.“

Coach John Wooden

Du hast die Wahl

Du hast die Wahl

Um diesen Artikel besser zu verstehen, lohnt es sich einen vorherigen Blogbeitrag „Ich mag kein Gift“ durchzulesen.

Geht aber auch ohne. Auf geht´s.

 

 

Wir Menschen haben den absoluten Vorteil gegenüber allen anderen Lebewesen, dass wir bewusst sämtliche Situationen in unserem Leben – Probleme, Gespräche, komplexe oder einfache, freudige oder traurige, angsteinflößende oder aufbauende, … – konfrontieren können.

 

Warum Vorteil Robin?

Alle anderen Lebewesen reagieren zu aller erst auf Situationen (und oft ausschließlich) mit ihren primitiven Instinkten. Freude, Angst, Aggression, Depressiv, etc., werden dabei sehr emotional und temperamentvoll und handeln oft zu schnell.

Wir Menschen können jedoch unseren Verstand einschalten und bewusst eine Situation beurteilen, bevor wir unseren primitivsten Instinkten freien Lauf lassen. Ein Riesenvorteil!

Das ist natürlich immer leicht gesagt oder geschrieben, jedoch knallhartes Training an sich selbst.

 

Warum ist das so wichtig?

Fall 1:

Wie viele sinnvolle Entscheidungen oder Problemlösungen hast Du schon in einem ängstlichen, aggressiven oder anderen emotionalen Zustand intuitiv treffen können? Und wenn Du Entscheidungen getroffen hast, waren es gute Entscheidungen?

Verhaltensformel 1:

Situation + Emotionale Reaktion = Situation hat Dich im Griff

 

Fall 2:

Wie oft hat es Dir schon geholfen, nach einer Situation, die Dich emotional erregt hat, einfach mal eine Nacht darüber zu schlafen, bevor Du eine Entscheidung getroffen hast? Oder einfach mal durchzuatmen und nachzudenken, bevor Du eine Entscheidung triffst?

Deswegen gibt es unsere Rubrik „Denkwerkzeuge“.

Verhaltensformel 2:

Situation + Emotionale Reaktion wahrnehmen und Denkwerkzeug verwenden = Du hast die Situation im Griff

 

Welche Verhaltensformel würdest Du gerne anwenden?

 

 

Du hast die Wahl!

Ich will Dir noch einen Grund sagen, warum es so wichtig ist, nicht die Situation jedes Mal über Dich bestimmen zu lassen.

Jeder Lösungsansatz (egal ob Formel 1 oder 2), baut eine neue Erfahrung in Deinem Leben auf. Viele Erfahrungen ergeben Deine Lebenserfahrung! Diese Lebenserfahrung bestimmt Deine Wahrnehmung auf die Welt. Deine Welt! (*Anmerkung siehe unten)

„Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen die Dinge wie wir sind.“
 – Anais Nin –

 

Willst Du Deine Lebenserfahrung auf der ersten oder der zweiten Verhaltensformel aufbauen?

 

OK, das hört sich jetzt etwas käsig und hochgeschwollen an aber genau so meine ich es:

Sei froh über jede schwierige Situation in der Du steckst!

Nur hier kannst Du besser werden. Nur hier kannst Du üben an Dir zu arbeiten. Nur hier liegen die Chancen.

NUR HIER!

Das soll hier nicht zu einer Motivationshymne werden, jedoch niemand anderes ist dafür verantwortlich wie Du Dich fühlst. Nur Du!

„Would you have a great empire? Rule over yourself.”
– Publius Syrus –

 

Beispiel:

  • Du berührst jemanden mit Deiner Hand z.B. auf der Schulter des anderen. Du spürst nicht die Schulter des anderen! Du spürst Deine Hand, wie sie sich auf der Schulter des anderen anfühlt.
  • Du schaust jemanden anderen in die Augen. Ohne sich zu berühren oder gar zu kennen, fühlst Du etwas in Dir. Nur durch einen Blick.
  • Du denkst an jemanden. Du spürst etwas in Dir. Ganz ohne Blick- oder Körperkontakt.

Die andere Person ist also immer nur der Auslöser oder der Schlüssel für das, was Du in Dir spürst.
Denn das was Du spürst, ist sowieso in Dir vorhanden. Nur eingeschlossen.

Wie willst Du Dich fühlen?

Es ist Deine Wahl!

 

“There is a choice you have to make, in everything you do. So keep in mind that in the end, the choice you make, makes you.”
– Philip B. Bliss –

Viel Spaß beim Üben.

 

*Anmerkung (zu oben)
Du klickst in den sozialen Netzwerken den „Like“ Button auf Dinge, die Dir gefallen. Dadurch erkennt der Algorithmus, was Dir gefällt und schickt Dir immer mehr davon. Ob Du willst oder nicht! Dir gefällt z.B. die Farbe rosarot und Du klickst auf alles was rosarot ist. Es dauert nicht lange, dann wird Deine Welt rosarot sein.
Das passiert auch mit politischen Meinungen, religiösen Ansichten, usw.!

 

 

Ich mag kein Gift!

Ich mag kein Gift!

Eine Situation, wie wir sie alle mal erleben, ist mir letzte Woche passiert.

Ich fahre eine Seitenstraße entlang, die ich schon seit 10 Jahren wöchentlich entlangfahre und muss anhalten, da ein Fahrzeug vor mir steht, wo sich gerade eine Fußgängerin mit dem Fahrer durch das Fenster unterhält.

Das Gespräch ist beendet und ich fahre wieder langsam los. Jedoch die Fußgängerin geht nicht auf die Seite, sondern läuft demonstrativ in der Mitte der Straße auf mich zu, dass ich nicht weiterfahren kann und fordert auch mich auf mein Fenster runter zu lassen.

Der Gesichtsausdruck der Dame hat schon nichts Gutes erahnen lassen.

Anmerkung:
Das ist genau so ein Moment, wo man sich seine „Denkwerkzeugekiste“ schon mal zurechtrücken sollte!

Na ja, lange Rede kurzer Sinn. Die Dame hat mir in leicht aggressiver und böser Manier (kennt ihr noch die Frau Kling aus der Lindenstraße? So!) versucht die Straßenverkehrsordnung zu erklären. Das die Straße eine Fußgängerzone sei und was das soll, dass ich hier fahre und sie hätte mich ja schon öfter gesehen, bla bla bla… das volle Else Kling Programm!

 

Denkwerkzeuge

Es gibt ehrlich gesagt zwei „Denkwerkzeuge“ die ich in diesem Fall anbieten könnte.

Erstens, die Welt könnte nicht ohne „Arschlöcher“ sein wie sie ist. Rein statistisch muss ich hin und wieder einem Arschloch begegnen. Das habe ich in dem Fall gemacht und gut ist.

Das andere Denkwerkzeug ist etwas „philosophischer“ und ich wurde von Sadhguru dazu angeregt.

 

Was hat die Aushilfs-Else-Kling mit mir durch ihr Verhalten gemacht?

Sie hat Gift versprüht und es mir aufgedrückt zu trinken! (Da macht der Ausdruck “Giftspritze” total Sinn.)

Gift, das in mir folgende Emotionen als Reaktion auf ihr Verhalten auslöst: Wut, Hass, Erniedrigung, usw.

Will ich das trinken? Nein!

Hätte sie es in diesem Fall eher verdient? Ja!

 

Wenn ihr auf unsere Rubrik „Denkwerkzeuge“ geht, findet ihr folgenden Text.

Wenn Dein Feind Dir gegenüberstehen würde und Dir ein Glas Gift anbietet. Würdest Du es trinken? Oder hätte in Deinen Augen eher er das Gift verdient?

Wenn sich Dir gegenüber jemand so verhält, dass er Dich wütend macht oder ärgert, eifersüchtig oder aggressiv, usw., löst er dadurch in Dir Emotionen aus, die auch nichts anderes sind als ein giftiger Cocktail in Deinem Körper.

Das heißt also, Du trinkst gerade das Gift, welches eigentlich er verdient hätte.

Willst Du das?

Erklärung: Emotionen nimmst Du durch Ausschüttung von biochemischen Stoffen, wie z.B. Hormone, wahr.

 

Wie sich später rausgestellt hat, hatte die Dame mit allem Recht. Nur nicht mit ihrem Verhalten. Die Straße wurde ein paar wenige Tage davor zu einer Fußgängerzone gemacht. Das hätte ich sehen müssen. (Macht der Gewohnheit)

 

Wäre die Welt ein besserer Ort, wenn die Damen wie folgt reagiert hätte?

Entschuldigen Sie, das haben sie wahrscheinlich nicht bemerkt, da es erst vor drei Tagen geändert wurde aber diese Straße ist ab sofort eine Fußgängerstraße….

Ja, ich denke schon!

Die Dame und ich hatten also eine super Situation, an sich selbst zu üben und zu arbeiten. In diesem Fall kann ich behaupten, dass ich es gemacht habe. Sie nicht.

Ich habe die gute Frau nur angelächelt, mich für die Information bedankt und bin weitergefahren.

 

Mir schmeckt Gift nämlich nicht!

 

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